Am 9. Oktober 2010 fand die diesjährige Abschnittsübung des Abschnittes Lienz-West in St. Johann i. Walde statt. Um 14.01 gab BFI OBR Hans Stefan dem Einsatzleiter OBI Holzer Alois folgenden Einsatzbefehl: " Futterhausbrand Poppeller vgl. Roaner in Oberleibnig 20, Personen eingeschlossen, Alarmierung des Abschnittes Lienz West erforderlich."

Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung der Feuerwehr St. Johann i. Walde

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Am 9. Oktober 2010 fand die diesjährige Abschnittsübung des Abschnittes Lienz-West in St. Johann i. Walde statt. Um 14.01 gab BFI OBR Hans Stefan dem Einsatzleiter OBI Holzer Alois folgenden Einsatzbefehl: " Futterhausbrand Poppeller vgl. Roaner in Oberleibnig 20, Personen eingeschlossen, Alarmierung des Abschnittes Lienz West erforderlich." Daraufhin wurde vom Einsatzleiter die BZ Lienz per Funk vom Ereignis in Kenntnis gesetzt, welche die Alarmierung der Feuerwehren von St. Johann, Ainet und Schlaiten veranlasste; DLK Lienz, Rotes Kreuz und Polizei wurden ebenfalls mitalarmiert. Unmittelbar nach der Erkundung wurde vom Einsatzleiter um 14.11 Uhr die Auslösung der Alarmstufe 3 über die BZ Lienz veranlasst. Darufhin setzten sich die Fahrzeuge der Wehren von Oberlienz, Oberdrum, Glanz, Thurn und Leisach in Richtung Oberleibnig in Bewegung. Von der Wasserentnahmestelle Leibnitzbach wurden 2 Zubringerleitungen  zum Brandobjekt verlegt, wobei je eine Leitung eine Länge von ca. 840m aufwies. So wurden insgesamt 8 TS zur Förderung des Löschwassers eingesetzt. Die eingeschlossenen und vermissten 3 Personen wurden von den ATS Trupps von Ainet, St. Johann, Schlaiten und Oberdrum geborgen und zum Verletztensammelplatz gebracht. Den Löschangriff führten die SLG Oberleibnig, die TLFs von Ainet und Schlaiten, sowie Angrifftrupps der vorhin genannten Wehren durch. In weiterer Folge wurde die Stromabschaltung durch die TIWAG, die Verständigung vom Bgm. Rainer Josef, Anforderung des KIT Team udgl. mehr von der Einsatzleitung veranlasst. Nachdem nun der Brand des Wirtschaftsgebäudes unter Kontrolle war bzw. Brand aus gegeben werden konnte, wurden die Versorgungsleitungen und die eingesetzten Geräte abgebaut. Im "Einsatz" standen insgesamt 125 Mann mit 12 Fahrzeugen.

Bei der anschliessenden Übungsbesprechung beim Feuerwehrhaus in St. Johann konnte vor allem eine schnelle und präzise Arbeit der einzelnen Wehren vom BFI, BFK und AFK festgestellt werden. Bleibt zu hoffen, dass dieses Übungszenario nie zum Ernstfall wird und es wirklich bei einer Übung in dieser Größenordnung bleibt.

Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung der Feuerwehr St. Johann i. Walde

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