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Ölspur binden auf eine besondere Art

 

Im  September d. J.  wurde die Feuerwehr Lienz nach Gaimberg zu einem Ölspureinsatz gerufen.

Mit einem selbst entwickelten Prototyp konnte die Ölspur, die eine Länge von 4 km aufwies, sicher, umwelt-  und bedienerfreundlich gebunden werden.

Das Streugerät ist seit Juni 2015 im Einsatz und hat sich bereits bei mehreren Einsätzen bestens bewährt.

Der Prototyp wurde im Zuge eines Diplomprojektes an der PHTL Lienz von FM Lukas Muigg entworfen, konstruiert und gebaut.

Arbeitsaufwand waren ca. 400 Stunden. 


Technisch wurde dies so einfach wie möglich gelöst. Über eine Funk-Fernbedinung können fünf Schleusen mit jeweils 20 cm einzeln geöffnet bzw. gschlossen werden. Somit ist es gewährleistet das Bindemittel genau zu dosieren. Weiters kann der gesamte Aufbau mittels Führungen über die gesamte Fahrzeugbreite sowie 50 cm über die rechte Fahrzeugseite hinaus verschoben werden. Somit ist gesichert, dass jede Ölspur gebunden werden kann.

Über Hardoxplatten die an der Fahrbahn federgespannt anliegen, kann das ausgegebene Granulat noch in die Verkehrsfläche eingearbeitet werden - somit wird eine größt mögliche Saugkraft des Bindemittels erreicht.

Am Fahrzeug musste lediglich ein Versorgungsstecker für das Gerät an der Vorderseite montiert werden, wo Druckluft undAuftragen Ölbindemittel mit Prototyp 1, Strom angeschlossen werden kann.


Bericht und Fotos: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lienz


Auftragen lbindemittel_mit_Prototyp_1 Auftragen lbindemittel_mit_Prototyp_2


 

 

Am Samstag, den 10. Oktober 2015, wurden im Gemeindegebiet von Ainet Gemeinschaftsübungen in Theorie und Praxis abgehalten. Folgende Szenarien wurden vorgegeben:

Szenario 1 -  Blitzeinschlag in einem Wirtschaftsgebäude in Alkus

Die Alarmierung erfolgte durch die Bezirkszentrale in Lienz. Es wurden bei dieser Übung die Feuewehren von Ainet, St. Johann i.W., Glanz, Oberdrum und Thurn eingesetzt. Dazu mußte  eine 900 m lange Relaisleitung (5 Tragkraftspritzen) zum Brandobjekt aufgebaut werden.

Szenario 2 - Starke Rauchentwicklung im Technikzentrum Ainet

Die Alarmierung erfolgte wiederum durch die  Bezirkszentrale in Lienz. Beteiligte Feuerwehren: Feuerwehren Ainet, Schlaiten, Oberlienz, Leisach und Assling. 6  Atemschutztrupps wurden eingesezt - Priorität: Menschenrettung - Druckbelüftung - Brandschutz der benachbarten Firmen.

Szenario 3 - Informativer Teil

DI Otto Unterweger von der Wildbachverbauung Osttirol hielt einen Vortrag (mit Filmen) über das Richtige Verhalten bei Muren und Starkregenereignissen. Im Besonderen weist er auf die Gefahren der Einsatzkräfte bei Großereignissen hin.

Spende an den Unterstützungsfonds des BFV-Lienz

Die Feuerwehr Ainet unter Mithilfe der FF-Schlaiten waren im Juni d. J. mit der Durchführung des Landesfeuerwehrleistungsbewerbes betraut. Aus dem Erlös dieser Veranstaltung wurde an BFK-Oberhauser ein Scheck über € 2.500.00 überreicht. Diese Gelder fliesen in den Unterstützungsfonds des Bezirksfeuerwehrverbandes Lienz. Aus diesem Fonds werden Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk unterstützt, welche in eine Notlage (durchElementarergnisse, Todesfälle etc.)  geraten sind.

BFK Oberhauser bedankte sich für die grosszügige Unterstützung und honoriert nochmals die perfekte Organisation und Durchführung des Landesfeuerwehrleistungsbewerbes.

 Abschnittsbung 2015_013_Pirker   Abschnittsbung 2015_009_Pirker   Abschnittsbung 2015_038_Testtec   Abschnittsbung 2015_080_Testtec     

 Abschnittsbung 2015_105_Testtec

 

 

 

 

 

Vom 09. – 11. Oktober 2015 fand beim Liebherrwerk in Lienz eine Atemschutz Heissausbildung statt. An dieser Schulung in Theorie und Praxis nahmen ATS-Trupps aus 19 Feuerwehren des Bezirkes Lienz, 3 Feuerwehren aus Oberkärnten sowie ATS-Träger  von den Liebherr Betriebsfeuerwehren aus Ochsenhausen und Bulgarien (insgesamt 95 Atemschutzträger) teil.

 

Inhalt:

Theoretische Einführung:

  • Kunststoffbrände

  • Brände von Industriegebäuden

  • Ventilationsgesteuerte Brandbekämpfung im industriellen Bereich

    Praxis:

  • Wohnungsbrände

  • Bürobrände

  • Kellerbrände

  • Brände von größeren Gebäuden mit Kunststoffprodukten

  • Ventilation von Einsatzstellen

  • Hydraulische Ventilation mit einem Hohlstrahlrohr

  • Schlauchmanagement bei größeren Gebäudekomplexen

  • Einsatz eines mobilen Rauchverschlusses

  • Menschenrettung

  • Notfalltraining für Atemschutzträger

  • Für diese Ausbildung werden insgesamt 6 Stunden benötigt davon eine Stunde Theorie.

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Auszeichnung mit dem Verdienstzeichen des LFV-Tirol an BFI Franz Brunner

Am 12. September 2015 wurde in Ellbögen der 14. Ordentliche Landes-Feuerwehrtag abgehalten. Verdiente Mitarbeiter der Tiroler Feuerfeuerwehren wurden im Rahmen dieser Veranstaltung ausgezeichnet. So konnte u.a. unser Bezirksfeuerwehrinspektor OBR Franz Brunner das Verdienstzeichen des LFV Stufe 4 etgegennehmen. BFI Brunner ist seit 1978 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Lavant. Er bekleidte dort Funktionen wie Kassier und Feuerwehrkommandant. Darüberhins hatte der Genannte auch die Funktion eins Abschnittskommandanten des Abschnittes Lienzer Talboden inne. Mit Jänner 2013 wurde Franz Brunner zum Bezirksfeuerwehrinspektor bestellt. Das Bezirkskommando gratuliert zu dieser hohen Auszeichnung.

 Brunner Franz_LFV_Stufe_IV_1 Brunner Franz_LFV_Stufe_IV_3 Brunner Franz_LFV_Stufe_IV_4

 Fotos:  Hassl Manfred

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