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Ein seltenes Ereignis konnte die Feuerwehr Untertilliach im heurigen Jahr feiern. Das Feuerwehrmitglied, ehemaliger KDTSTV HBM Bichler Siegmund, konnte am 28. Juni 2015 in Innsbruck seine Priesterweihe und am 12 Juli 2015 in Untertilliach die Primiz feiern.

Bichler Siegmund wuchs auf dem Bergbauernhof in Untertilliach gemeinsam mit drei Geschwistern auf und trat 1986 in die Feuerwehr Untertilliach ein. Ein ebenfalls seltene Begebenheit ist, das Bruder Martin ebenfalls Priester ist. Bichler Siegmund war neben der Feuerwehr auch Mitglied im Gemeinderat und in der Jungbauernschaft. Seine Tätigkeit als Messner übte er 18 Jahrelang aus. Die Feuerwehr Untertilliach wünscht dem Priester Bichler Siegmund alles Beste auf seinem weiteren Lebensweg, welchen ihn zuerst in die Pfarre Allerheiligen in Innsbruck führt.

Das Bild zeigt: v.l.n.r. Fahnenabordnung, Primiziant Mag. Bichler Siegmund, Kmdt. OBI Klammer Ernst und BGM Mössler Robert

Bericht: KDT Ernst Klammer


Vom KDTSTV_zum_Priester

 

 

 

 

Nach zweijähriger Pause lud das Bezirkskommando unter BFK Herbert Oberhauser,  am Freitag, den 21. August 2015 die Feuerwehrkommandanten a.D.  zu einem kameradschaftlichen Nachmittag ein. Mit dabei auch der Bezirksfeuerwehrausschuss.  Die Organisation oblag diesmal dem Abschnitt Oberland  unter AFK Franz Walder.

Augsgangspunkt war die Besichtigung der Fa. Loacker in Heinfels, wo sich um  12.30 Uhr die 30 Teilnehmer einfanden. Unter fachkundiger Führung (Peter Kassewalder - KDT der FF-Panzendorf und Stefan Fürhapter - KDTSTV der FF-Tessenberg, beide Mitarbeiter der Fa. Loacker) wurde uns  das Produktionsgebäude vorgestellt. In der Schauküche hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, unter der Leitung von Origer Bernhard, manuell Waffeln mit feinster Creme herzustellen.

Anschließend an die Besichtigung ging es per Seilbahn weiter zur Thurntaler Rast, wo uns ein kulinarischer Leckerbissen serviert wurde. So konnten  noch einige gesellige Stunden verbracht und die Kameradschaft gepflegt werden. Musikalisch unterhalten wurden wir aus den Reihen der Feuerwehr von zwei Ziehharmonikaspielern (Gottfried Weitlaner - KDT der FF Sillian und Alois Mayr - KDT a.D. der FF-Innervillgraten).

Abschließend darf all jenen gedankt werden, die zum Gelingen dieser kameradschaftlichen Zusammenkunft beigetragen haben.

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Die Freiwilligen Feuerwehren von Oberdrum, Thurn und Gaimberg luden ihre Mitglieder des Aktiv- und Ruhestandes samt Familienangehörigen am Sonntag, 30. August 2015, zu einer gemeinsamen Wanderung aufs Zettersfeld ein. Dabei wurden alle 3 Gemeindegebiete durchwandert.

Federführend waren die Kommandanten OBI Hansjörg Stotter von der FF Oberdrum, OBI Martin Zeiner von der FF Thurn - die die Idee zur dieser Veranstaltung hatten - und OBI Alois Neumair von der FF Gaimberg.

Nach der Auffahrt zum „Stoana Mandl“ wanderten ca. 250 Teilnehmer - begleitet von schönen älplerischen Weisen - gespielt von einem Flügelhornduo aus der Musikkapelle Gaimberg, bis zur „Thurner Gemeindealm“. Nach einem kleinen Imbiss, vorbereitet von den Thurner Bäuerinnen, ging es gemütlich weiter, übers „Preimberger Lanach“, bis zum „Preimberger Gasl“. Dort wurden sie von der Tanzlmusik „die Virgentaler“ musikalisch empfangen, die dann auch den Nachmittag stimmungsvoll umrahmten.

Kulinarisch wurden die Teilnehmer von der Familie Sepp und Andrea Neumair mit ihren Helfern verwöhnt. Auch die Bürgermeister, Martin Huber von Oberlienz, Ing. Reinhold Kollnig von Thurn und Bgmin Martina Klaunzer von Gaimberg wanderten mit.

Jene Kameraden, die nicht so gut zu Fuß waren, wurden mit Fahrzeugen zum „Gasl“ gebracht. Bei herrlichem Herbstwetter und hochsommerlichen Temperaturen wurden ein paar schöne gemeinsame kameradschaftliche Stunden verbracht, ehe „fast“ alle den organisierten Rücktransport mit Shuttlebussen zu den jeweiligen Feuerwehrhäusern antraten.

Die Kommandos möchten sich beim Grundbesitzer (Fam. Gstinig vlg. Großpreimberger), bei allen Helfern, sowie bei den Gemeinden Oberlienz, Thurn und Gaimberg und bei den Lienzer Bergbahnen recht herzlich für die Hilfe und die großzügige Unterstützung bedanken.


Bericht: BI Norbert Amraser (FF Gaimberg)


 vor der_Auffahrt_mit_der_Zettersfeldbahn am Wandersteig kameradschaftliches Beisammensein Die Brgermeister_die_Kdt_u_StV_der_3_Gemeinden Weisenblser der_MK_Gaimberg        

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Zur Ehre Gottes und als Dank für die glückliche Heimkehr aus dem 2. Weltkrieg wurde dieses Kreuz von jungen Männern aus Oberdrum (Mitglieder der Feuerwehr) im Juli 1950 errichtet“.

Eine Tafel mit dieser Inschrift wurde von Stephan Hofer errichtet und bei der Gedenkmesse am Sonntag, 26. Juli 2015 von Pater Markus, Kaplan in Wien und Urlauber in Innervillgraten, gesegnet und am Schleinitzkreuz angebracht.

 

Die Entstehung des 7 m hohen „Heimkehrerkreuzes“, von der Idee bis zur Fertigstellung und die Strapazen, das Lärchenkreuz auf die Schleinitz zu bringen, erklärte BFK Herbert Oberhauser in eindrucksvoller Weise den insg. 268 Personen.

Im Jahr 1950 benötigten die jungen Männer insg. 11 Stunden, für den Transport des Lärchenkreuzes von Oberdrum auf die mehr als 2.000 m höher gelegene Schleinitz, zuerst mit Pferdetransport u. die letzten 900 m mit reiner Manneskraft. Zweimal wurden sie vom aufziehenden Wetter wieder ins Tal getrieben, bevor sie das Kreuz auf der 2.904 m hohen Schleinitz, dem höchsten Berg im Lienzer Talboden, errichten konnten.

 

Pater Markus, zelebrierte die Messe und hob in seiner Predigt vor allem den Frieden hervor.

Es sei nicht selbstverständlich, dass 70 Jahre Frieden herrsche, der längste Zeitraum in der Geschichte Österreichs. Frieden miteinander u. Frieden untereinander kann nur sein, wenn Alle ihren Beitrag leisten und das fängt bei jedem selbst an. Neid und Missgunst sollen in den Hintergrund gedrängt werden.

Auf einem Berg sei jeder gleich und Gott viel näher, egal ob Maurer, Hausfrau od. Bankdirektor, jeder schwitze gleich, um den Gipfel zu erreichen.

 

Beim Totengedenken wurde den kürzlich verstorbenen Kreuzerrichtern Seppl Kehrer, Seppele Pöschl, Göre Preinberger sowie allen verstorbenen Initiatoren des Heimkehrer-

Kreuzes namentlich gedacht und den noch lebenden Kriegsheimkehrern gedankt,

bevor eine 5 köpfige Bläsergruppe der Musikkapelle Oberlienz das Lied „Vom guten Kameraden“ anstimmte. Die Bläser hatten mit ihren Weisen bereits die Wanderer auf die Schleinitz begleitet u. die Messe umrahmt.

 

Am Freitag, 24. Juli erhellten traditionelle Bergfeuer die Schleinitz, Aufgrund der Wettervorhersage wurde das Entzünden der Feuer von Samstag auf Freitag vorverlegt.

Neben dem „IHS mit Kreuz“ am Priniz und der Zahl „65 mit Kreuz darüber“ war ein

neu erbautes „Aluminiumkreuz mit neuester LED Technik“ im Ausmaß von 15 m h u. 10 m b vor dem bestehenden „Heimkehrerkreuz“ für 2 Nächte sichtbar. Dieses Kreuz wurde von einem 3 köpfigen Team mit Lehrer der Berufsschule Lienz erbaut. Die LED Beleuchtung mit Blitzschutz wurde vom Fachmann Michael Kurzthaler ausgestattet. Insg. 28 Personen trugen Aluleitern, Stahlseile, LED Beleuchtung, Batterien, Jause, Getränke.u.s.w.von der Thurner Alm auf die über 850 m höher gelegene Schleinitz.

Pater Markus segnete auch dieses als „Friedenskreuz“ bezeichnete Aluminiumkreuz.

 

Mehr als 60 Helferinnen und Helfer trugen zum Gelingen der Gedenkfeier bei.

Die Patronanz für das „Heimkehrerkreuz“ und für das „Friedenskreuz“ übernimmt dankes-werterweise die FF Oberdrum.


Text: Gottfried Stotter

 

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