Am 27. September 2018 wurde um 3.00 Uhr morgens der Waldbrand von einem aufmerksamen Kalser Bürger entdeckt. Aufgrund des überaus unwegsamen Geländes war es  In den Nachtstunden nicht möglich eine Einsatztätigkeit durchzuführen. Die Feuerwehr Kals am Großglockner steht seit 3.00 Uhr früh im Einsatz und hat sämtliche Vorbereitungen eingeleitet, um mit der Waldbrandbekämpfung mit Hubschrauberunterstützung (Bambi) in den frühen Morgenstunden zu beginnen. Libelle Tirol (BMI) ist bereits um 6.00 Uhr von Innsbruck in Richtung Kals am Großglockner gestartet und ist seit 7.00 Uhr im Einsatz. Weiters sind die Flughelfer des Bezirkes Lienz sowie der Tankanhänger (zum Betanken der Hubschrauber) der Freiwilligen Feuerwehr Prägraten im Einsatz. In weiterer Folge wurde ein zusätzlicher Hubschrauber zur Brandbekämpfung angefordert.

Löschwasserversorgung erfolgt über Hydrant in Arnig sowie über Shuttle-Dienst mittels 5 Traktoren + Güllefässer durch Kalser Bauern. 

Das Brandgeschehen befindet sich auf einer Seehöhe von ca. 1800 Meter. Das Flächenausmaß des Brandgeschehens beträgt zwischen 2.000 und 3.000 m2. 

Der Waldbrand befindet sich in Nähe des großen Waldbrandes aus dem Jahr 2010, wo die Feuerwehr Kals am Großglockner sowie weitere Feuerwehren des Abschnittes Iseltal und der Flugdienst Lienz mehrere Tage im Einsatz standen.

Einsatzstärke:

Freiwillige Feuerwehr Kals am Großglockner              30 Mann

Freiwillige Feuerwehr Prägraten (Tankanhänger)        2 Mann

Flugdienst Lienz mit LASt Nikoldsdorf                            7 Mann

BFI Franz Brunner u. Bgm. Erika Rogl

Polizei Matrei mit 2 Beamten

Hubschrauber BMI (Libelle) und Hubschrauber Firma Wucher

Bericht: FF Kals am Großglockner/BFV Lienz

Fotos: FF Kals am Großglockner

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