Am Samstag, 20.10.2018 wurde der Leitstelle Tirol ein Waldbrand in der Seebachalm gemeldet.

Um 14.13 Uhr erfolgte die Alarmierung an die Freiwillige Feuerwehr St. Jakob. Auch die Freiwillige Feuerwehr St. Veit wurde mitalarmiert. Zeitgleich wurde ebenfalls der Hubschrauber des BMI angefordert. Bei einem Erkundungsflug mit der Einsatzleitung wurde, aufgrund starken Windes, extreme Brandausbreitung festgestellt.

Der Einsatzleitung war sofort klar, dass weitere Hubschrauber über die Landeswarnzentrale nachzufordern sind, um das Einsatzgeschehen in Griff zu bekommen. Bis Eintritt der Dunkelheit konnte durch die beiden Hubschrauber Libelle und Heli Tirol das Brandgeschehen auf ca. 7 ha eingegrenzt werden.

Durch das rasche Eingreifen der FF St. Jakob, St. Veit und der Mithilfe der Flughelfer des Bezirksfeuerwehrverbandes und der FF Prägraten mit Tankanhänger konnte eine Brandausbreitung verhindert werden.

Am ersten Tag standen 60 Mann der Feuerwehren sowie 6 Flughelfer im Einsatz und es wurden 120 Löschflüge durchgeführt. Am Sonntag, 21.10.2018 versammelten sich die ersten Einsatzkräfte um 06:00 Uhr in der Florianstation St. Jakob. In der anschließenden Lagebeurteilung vor Ort konnte festgestellt werden, dass über Nacht keine weitere Brandausbreitung (trotz sehr starken Westwindes) stattgefunden hat. Daraufhin wurde der Einsatz mit Bodenbekämpfung und Löschunterstützung durch die Hubschrauber wieder aufgenommen.

Im Einsatz stehen:

Mit der Bodenbekämpfung sind derzeit 40 Einsatzkräfte beschäftigt und diese werden durch 5 Hubschrauber (1 x BMI Klagenfurt, 2 x Bundesheer und 2 x Heli Tirol) unterstützt.

Insgesamt stehen die FF St. Jakob, die FF St. Veit, der Flugdienst Nikolsdorf, die Flughelfer des Bezirkes, die FF Prägraten (Tankanhänger), Personal der Feuerwehrbezirkszentrale Lienz, das Bezirkskommando mit BFK Herbert Oberhauser und BFI Franz Brunner, BGM Ingo Hafele mit Gemeindeeinsatzleitung, die Bezirksforstinspektion, das Rote Kreuz Defereggental (für die Verpflegung) im Einsatz. In den Mittagsstunden wurden zusätzlich die FF Hopfgarten, Huben und Matrei i.O., die Drohne des BFV Kufstein alarmiert, um einen Austausch der erschöpften Einsatzkräfte vorzunehmen.

Insgesamt stehen rund 200 Mann im Einsatz.

Durch den raschen und gezielten Einsatz der Einsatzkräfte konnte eine Brandausbreitung in Richtung Osten zum geschlossenen Zirbenwald verhindert werden.

Um 17.30 konnte schließlich Brand aus vermeldet werden.

Text: Gemeinde St. Jakob

Bilder: Freiwillige Feuerwehr St. Jakob

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